STANDORT
Freiherr-vom-Stein-Strasse 20
58511 Lüdenscheid
KÜNSTLERIN
LOGENHAUS
Die „Johannisloge“ hat einen Bezug zu Johannes dem Täufer. Der Name „Zum Märkischen Hammer“ leitet sich von den früher in unserer Gegend arbeitenden Hammerwerken ab. Dokumentarisch ist belegt, dass bereits im Jahre 1797 acht Lüdenscheider Bürger in der Iserlohner Freimaurerloge Mitglieder waren. Am 6.Mai 1888 wurde die Lüdenscheider Loge durch 19 Mitglieder anderer Logen gegründet. Die Lüdenscheider Loge „Zum Märkischen Hammer“ wurde während der Regierungszeit des 99-Tage-Kaisers und Freimaurers Friedrich III. unter dessen Protektorat gegründet. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs wurden 1914 Teile des LOGENHAUSes als Reservelazarett zur Verfügung gestellt. 1934/35 wurden im Nationalsozialismus alle Logen geschlossen und deren Vermögen entschädigungslos enteignet. Das Lüdenscheider LOGENHAUS wurde in eine Molkerei umgewandelt. In der Nachkriegszeit mussten sich die 32 Mitglieder der Loge, die den 2. Weltkrieg überlebt hatten, außerhalb der Loge versammeln. 1953 wurde der Loge per Gerichtsbeschluss das Gebäude zurückgegeben.
















